EPIRUS

Stein und Nebel schaffen leichte, kristallklare Weine mit fürstlicher Eleganz

In den Armen des Pindos-Gebirges, wo die Bergrücken den Horizont markieren und der Pamvotida-See die Naturlandschaft prägt, werden in Epirus einige der kühlsten Weinberge Griechenlands angebaut. Das Klima ist streng kontinental: harte Winter, milde Sommer, große Tag-Nacht-Schwankungen, die eine „scharfe“ Säure und eine kristallene aromatische Reinheit verleihen. Die Weinberge wachsen in großer Höhe, auf 450 bis über 1000 Metern, auf Kalkstein-, Schiefer- und nährstoffarmen Lehmböden, die oft mit Trockenmauerwerk verstärkt sind. Hier wird hauptsächlich manuell gearbeitet: niedriger Ertrag, sorgfältige Lese, Liebe zum Detail.
Im Gebiet g.U. Zitsa gibt die einheimische Rebsorte Debina den authentischen Charakter der Region Epirus wider: feine Nase mit grünem Apfel, Zitrone und Zitrusblüten, strukturiert und erfrischend im Mund, mit lebhafter Säure. Sie ergibt stille, trockene Weine aber auch Schaum- und Halbschaumweine mit Tankgärung oder nach der traditionellen Methode, die den „Funken“ des Ortes optimal zum Ausdruck bringen. Mit der Zeit gewinnt der Wein an Dimension in der Flasche und entfaltet eine elegante Mineralität und einen Hauch Zitronentarte: Zitsa ist mehr als nur eine Weinbauzone, sie ist ein Ort mit eigener Ästhetik.
Das Mosaik wird durch die g.g.A. Epirus, g.g.A. Ioannina und g.g.A. Metsovo ergänzt. In der Umgebung von Ioannina wird Debina oft mit aromatischen weißen Rebsorten in intelligenten Cuvées vereint und erhält so Dimension und cremige Textur durch den Kontakt mit dem Weintrub. In Metsovo, einem der höchsten Weinberge des Landes auf bis zu 1100 Metern, trifft Tradition auf Experimentierfreude: Cabernet Sauvignon und Merlot ergeben Weine mit dem Temperament und der Eleganz der Berge, gemäßigtem Alkoholgehalt und reiner Frucht, wie man sie im Süden nur selten antrifft.
Hier glänzt der Gewürztraminer, der im Mikroklima von Ioannina und Metsovo sein optimales Zuhause findet: lebhafte Aromen von Rosen und süßen Gewürzen mit guter Säure und Finesse aufgrund der Höhenlage. Die Winzer verarbeiten diese Rebsorte vor allem zu trockenen Weinen mit samtiger Textur, aber auch einigen lieblichen Varianten mit exotischem Charakter, ohne dabei schwer zu wirken.
Selbstverständlich gibt es in Epirus nicht nur Weißweine. Die einheimischen, seltenen roten Rebsorten der Region Vlachiko und Bekari ergeben elegante, leuchtende Rotweine und leichte Roséweine mit knackiger Säure und feinkörnigen Tanninen. Es handelt sich um gastronomische Weine für unsere täglichen und festlichen Mahlzeiten. An ihrer Seite bringen die internationalen roten Rebsorten die Vitalität des Gebirges zum Ausdruck, während Debina und Gewürztraminer das aromatische Profil des Ortes widerspiegeln.
Wenn man Epirus in einem Schluck zusammenfassen möchte, wäre dies das Gefühl der Reinheit: Aromen, die an die morgendliche Bergluft erinnern, Struktur am Gaumen, zitronige Frische und ein langer, salziger Abgang. Vom Gebiet g.U. Zitsa und ihren Schaumweinen bis zu den innovativen Varianten der g.g.A. Epirus, g.g.A. Ioannina und g.g.A. Metsovo, ergibt die Region Weine mit Charakter und Konsequenz. Sie überzeugen mit ihrem diskreten Profil, das jedoch unvergesslich bleibt.

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